offizielle homepage von peter grzan
17. November 2011Des Wahnsinns Ende
Die Ausstellung Des Wahnsinns fette Beute des Künstlers Peter Grzan ging am Samstagabend (29.10.) mit einer Finissage in der Künstlerzeche zu Ende. Mehr als 100 Gäste fanden sich zu dieser Veranstaltung ein, so dass summa summarum knapp 1000 Leutediese Retrospektive (Untertitel: Der Weltkulturerbe blickt zurück) im Laufe von drei Wochen besucht haben.
Zum Abschluss spielte das Gitarren-DuoNorbert Müller und Manni Matheußek Klassiker von Django Reinhard, Eric Clapton oder Johnny Cash, und der angekündigte Schlagzeuger Achim Krämer war zwar anwesend – aber an der Hand verletzt. Zur Bewirtung hatte GrzanKartoffelsalat mit Würstchenvorbereitet, und in den Würsten steckten Fähnchen mit dem Motto seiner Zukunft: “Weiterwurschteln.” ZahlreicheKünstler hatten sich zu dieser Finissage eingefunden, und viele Gespräche beschäftigten sich mit der Idee, diese außergewöhnliche Sammlung von Kunstwerken aus mehr als 40 Jahren zu einer Dauerausstellung oder gar zu einem Museum zu machen.
(http://hallo-herne.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2456:deswahnsinnsende&catid=61:kultur)
17. November 2011Vernissage der Ausstellung “Des Wahnsinns fette Beute”

Rund 250 Gäste besuchten am Samstagabend (8.10.) die Ausstellungs-Eröffnung von Peter GrzansRetrospektive seines Schaffens – Titel: “Des Wahnsinns fette Beute – der Weltkulturerbe blickt zurück.” Nicht alle trauten sich am Eingang zur Künstlerzeche über den roten Teppich, denn dort erwartete sie ein Blitzlicht-Gewitter samt hämmerndem Rock’n Roll – manche drückten sich rechts oder links an den zig blitzenden Fotokameras vorbei. Aber letztlich führten alle Wege in eine Welt, in der Oberbürgermeister Horst Schiereck den “Charme seines Erschaffers” verspürte.
Er fragte in seiner launigen Stehgreif-Rede auch den Künstler, warum er denn zur Eröffnung nicht den Nasenringtrage – wie auf den Plakaten zur Ausstellung. “Den trage ich innerlich“, rief Grzan zurück. Schiereck und die anderen Gäste wurden an diesem Abend jedenfalls das Gefühl nicht los, dass sie jemand am Nasenring von Exponat zuExponat ziehen würde. Fast pausenlos hörte man irgendwo jemanden lachen, und manche haben sich – mit Verlaub -schlapp gelacht.
Peter Grzans Werke spiegeln eine Kreativität wider, die sich mit beschreibenden Worten nicht einfangen lässt. Wer die Ausstellung besuchen möchte, hat bis zum 30. Oktober Zeit dazu – täglich von 15-20 Uhr, außer montags. Allerdings erwartet die Besucher nicht nur ein Blitzlicht-Gewitter – nein, man läuft auch Gefahr, demKünstler zu begegnen, denn Peter Grzan nimmt sich bis Ende Oktober reichlich Zeit für seine Gäste.
(http://www.halloherne.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2322%3Adeswahnsinnsfettebeute&catid=61%3Akultur&Itemid=160)
11. September 2011der weltkulturerbe blickt zurück …
arbeiten der letzten 40! jahre werden zu sehen sein, wenn peter grzan zu seiner ersten großen retrospektive einlädt.
mehr als 200! objekte und bilder aus den bereichen malerei, design, installation, aktion …. und nicht zuletzt musik werden zu sehen sein, wenn es heißt: der weltkulturerbe blickt zurück! die wanderausstellung ( wer sich bewegt, zahlt keine standgebühr ) ist ebenso dabei, wie ” big j ” eine an barbie erinnernde packung mit der man als bausatz jesus selbst kreuzigen konnte.
frei nach dem motto: wenn design kunst ist, die sich nützlich macht – dann ist kunst nutzloses design.
zur ausstellung erscheint ein katalog mit multiplecharakter ( kroethe institut, 200 seiten, 35 euro )
gefördert durch die künstlerzeche unser-fritz und die stadt herne.
vernissage : sa, 8.oktober 2011, 20 uhr
8. 10. – 30. 10. 2011
geöffnet täglich 15 – 20 uhr ( außer montags )
27. Januar 2011still on the rocks…
27. Januar 2011götterspeisung
Seit etwa einem halben Jahr speisen die Götter ( Halbgötter in Bunt ) in Grzans Atelier im Ruhrgebiet ( Zeche Unser-Fritz).
Reihum wird gekocht, und dann gegessen. Einsame Herzen, streunende Wandersleut , Künstler und Nichtkünstler sind
eingeladen in de Kreis der “Halbgötter in Bunt” aufzusteigen und sich zu laben und zu labern.
Jeden Mittwoch ab 12 Uhr.
Bitte kurz vorher mailen – wegen der Kalkulation. ( Begrenztes Platzangebot).
27. Januar 2011nackt im museum?
gerade zu Ende und ein wunderbarer Erfolg. Die Ausstellung zum ” Gahlenschen Kohlenweg” im Kunstmuseum Gelsenkirchen.
Grzan war eingeladen und zeigte zum ersten Mal in einem Museum Exponate des HEIMS FÜR UNGELIEBTE KUNSTWERKE ( ein Herz für Bilder ). Malerei, planungsverdrängt, nicht mehr modern, verstoßen. Der Watzmann, der Förster, der Seemann endlich da wo sie hingehören : im Museum.
Als Projektion , seine beeindruckenden Portraits von Götz Alsmann, Franz Müntefering, Bela B., Gemtleman, Dr. Angelica Schwall-Düren. Alle überzeugen durch verrückte Grimassen der Serie : Seien sie fies, schenken Sie uns ein Gruseln.
Zwar nicht nackt, aber als Wächter der Austtellung gab es zwei Performances von Grzan: als ART FORCE POWER RANGER und in einer weißen Uniform mit allerlei Schnick-Schnack. Leibesvistationen und eine mystisch-märchenhafte Präsenz, veränderten die Aura des Museums. Irritation und Staunen.
31. Januar 2010Peter Grzans Entrüstungsindustrie
10. Januar 2010Bundesverdienstkreuz für Peter Grzan
Am 5.1.2009 verlieh der Bundespräsident Prof. Dr Horst Köhler an Peter Grzan für seine Verdienste um Kunst und Kultur die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Grzan in seiner Dankesrede: “Ich bin verzweifelt, ich setze mich hin mit der Vorgabe etwas Feierliches zu schreiben und das einzige was mir einfällt ist: Was ist das Gegenteil von Landrat(d)? ein Citybike!”
Presseschau
Bocholter Borkener Volksblatt
Westfälische Nachrichten (Fotostrecke)
Hertener Allgemeine
Stadt Dülmen
Dülmener Zeitung
28. Juni 200910 Jahre Bildschirme
Ziemlich genau 10 Jahre ist es her, seitdem Peter Grzan begonnen hat, seine auf Schirme mit 3m Durchmesser gemalten Bilder auf Reisen zu schicken.
Paris, Florenz, Siena, Amsterdam, in weiten Teilen der ehemaligen Sowjetunion und in Griechenland waren die “Bildschirme” unterwegs und sind von internationalen Fotografen effektvoll in Szene gesetzt worden. Sie machten auf gesellschaftliche Misstände aufmerksam, fungierten als “Wächter” etwa vor vom Abbruch bedrohten Gebäuden, oder sorgten für entsprechende Aufmerksamkeit bei der Eröffnung alternativer Läden oder Kulturzentren. Im Herbst werden sie für eine Aktion Berlin beschirmen.
Nun hat sich Peter Grzan dazu entschlossen eine Reihe von “Bildschirm.multiples” herzustellen. Diese Schirme haben etwa einen Durchmesser von etwa 3 Metern und stammen aus dem Bereich “Fair Trade”. Sie sind vom Künstler handbemalt. Leuchtende Farben, ein Markenzeichen Grzan`s, für den die Malerei auch ein Moment der Regeneration ist, von seinen unzähligen Aktivitäten im Bereich der Performance und der Aktionen. Auf der Unterseite sind die Malereien zart durchscheinend.
Peter Grzan : Bildschirm- multiple 1 ” Best Fishes” / Acryl auf Sonnenschrirm. 2009. 680 Euro ( Durchmesser : etwa 2,70 m), datiert und handsigniert.





